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Aktualisiert am 20.01.07

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Haltung

 

Das Freilandterrarium:

 

Vor allem Schildkröten pflegt man, wenn es die Temperatur zulässt, gerne in einem Freilandterrarium. Solche Gehege bestehen überwiegend aus Drahtgeflecht und Plexiglas. So erhalten die Tiere die nötige UVA- und UVB-Strahlung.

Verwenden sie als Bodenbelag Beton, um grabende Tiere wie Maulwürfe oder Mäuse fernzuhalten. Das Terrarium muss so angelegt sein, dass die Tiere nicht entwischen und ungebetene Gäste, wie z.B. Katzen und Vögel, nicht hereingelangen. Dazu decken sie den Raum am besten mit Drahtgitter ab. Belüften sie das Terrarium gut, um Überlüftung zu vermeiden. Platzieren sie es so, dass möglichst einen halben Tag lang Sonne auf einen Teil des Geheges scheint. Überschwemmungen beugen sie am besten vor, indem sie eine Drainage legen oder das Terrarium an einem Hang einrichten. Die verwendeten Materialien müssen sich problemlos reinigen lassen und dürfen außerdem weder giftig noch scharfkantig sein! Schimmel und Bakterien im Kot können durch Futtertiere übertragen werden. Halten sie das Terrarium sauber: Sorgen sie unbedingt dafür, dass die Tiere keiner Zugluft ausgesetzt sind und immer ihre bevorzugte Temperatur aufsuchen können! Auch Schattenzonen im Terrarium sind wichtig. Die Ausgänge von Höhlen und Verstecken sollten immer nach Süd-Ost weisen, so dass die Morgensonne die Tiere wärmt.

Pflanzen:                                                                                                                                  Geeignete Pflanzen für Freilandterrarien sind verschiedene Yucca-Sorten, immergrüne Eichen, Feigen, Kakteen, Bananenpflanzen, Bambus, Zypressen und Feigenbäume.

Überwinterung:                                                                                                                                     Die Tiere müssen frostfrei überwintern können. Landschildkröten brauchen ein warmes Versteck unter einer dicken Strohlage. Holen sie tropische und subtropische Tierarten ins Haus. Es gibt auch transportable Freilandterrarien, an denen man die Tiere an sonnigen Tagen ins Freie stellen kann.

Beispielhaftes Freilandterrarium

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Ein von einer Natursteinmauer umgebenes Freigehege. Die  Hügel lassen ein plastisches Landschaftsbild entstehen.         Die vegetationslosen Stellen können den Tieren Möglichkeiten zur Eiablage bieten. Die Erde soll an diesen Plätzen nicht zu fest und steinig, aber auch nicht zu locker oder gar sandig sein.

Die Höhlen bieten den Tieren Unterschlupf. Große Steinplatten dienen als Sonnenterrassen, Wurzeln und Felsen bieten Kletterhindernisse und Verstecke. Auch eine flache Wasserstelle dard nicht fehlen. Bitte nicht vergessen, das Wasser regelmäßig zu erneuern, am besten täglich!