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Aktualisiert am 20.01.07

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Leopardgecko

 

 

Leopardgeckos

Allgemeines

Leopardgeckos bewohnen ein weites Gebiet im mittleren Asien. Die Biotope dort wirken meist wüsten- und steppenartig sind aber keinesfalls mit trockenen Sandwüsten identisch. Die Leopardgeckos leben in Kolonien von einigen bis ein paar tausend Tieren. Tagsüber leben sie meist in leicht feuchten Verstecken, wie Höhlen, in verlassenen Bauten von kleinen Nagetieren oder in selbstgegrabenen Gängen. Dies dient zum einen zum Schutz vor wilden Tieren, zum anderen um sich vor der Hitze der Sonne zu schützen. Grundsätzlich kann man sagen, dass das Verhalten eines Leopardgeckos mit dem eines Regenwurms zu vergleichen ist. Ein Leopardgecko hat im Durchschnitt eine Größe von 22cm, jedoch gibt es auch 15cm bis 30cm große Exemplare.

Besonderheiten

Leopardgeckos haben die besondere Fähigkeit mit einem Trick ihre Feinde zu hinterlisten. Sie können bei Gefahr ihren Schwanz abwerfen, um den Blick des Feindes auf ihn zu lenken und währenddessen unbemerkt zu fliehen. Dies ist auch praktisch, wenn ein Feind den Gecko bereits in den Schwanz gebissen hat. Der Leopardgecko hat dann die Möglichkeit den Schwanz einfach abzuwerfen und zu flüchten. Der Schwanz wächst einige Zeit später einfach wieder nach und regeneriert sich. Jedoch sieht der regenerierte Schwanz nicht so wie der alte Schwanz aus sondern er ist meist Rübenartig, anders gefärbt, und er hat meist eine feinere Beschuppung als der alte Schwanz. Jedoch dient der Schwanz des Leopardgeckos nicht nur diesem Zweck sondern er ist hauptsächlich als Speicher für Fettreserven zuständig. In schlechten Zeiten kann der Leopardgecko so auf seine Fettreserven zugreifen.

Handhabung und Geschlechtsbestimmung

Leopardgeckos sind keine Haustiere ! Sie sollten keinesfalls gestreichelt oder in die Hand genommen werden um mit ihm zu spielen. Dies ist einer der größten Fehler die von Haltern gemacht werden, denn dabei bestehen gleich zwei Gefahren. Zum einen sollte der Gecko keinesfalls am Schwanz festgehalten werden, da er dabei den Scwanz abwirft und zum anderen sollte der Gecko keinesfalls auf die Hand gesetzt werden, da dabei die Gefahr besteht, dass er herunterfällt und sich verletzt oder ebenfalls den Schwanz abwirft. Geckos sollten nur dann angefasst werden wenn zum Beispiel das Geschlecht bestimmt werden soll. Um eine Geschlechtsbestimmung vorzunehmen, greift man ihn mit der ganzen Hand über die Körpermitte, so dass Zeigefinger und Daumen um den Hals einen Ring bilden. In dieser Stellung ist das Tier weitgehend bewegungsunfähig und kann gut von unten bestimmt werden. Hierbei ist zu beachten, dass der Leopardgecko seinen Schwanz nicht gegen einen festen Untergrund pressen kann und ihn so möglicherweise selbst abbrechen kann. Die Untersuchung sollte so schnell wie möglich durchgeführt werden um dem Tier so wenig Stress wie möglich zuzufügen. Die Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen sind auf dem Bild zu erkennen

Unterbringung

Untergründe

Aufgrund der Anpassungsfähigkeit der Leopardgeckos sind keine exotischen oder teuren Untergründe oder sonstige Gegenstände nötig. Es währe sogar möglich einen Leopardgecko auf sauberem und sterilem Zeitungspapier zu halten. Auch Sägemehl oder Hobelspäne sind geeignet, wobei darauf geachtet werden muss, dass es sich um chenikalienfreie, weiche und saugfähige (also helle) Abfälle von weichen Hölzern handelt. Dunkle Produkte sind meist von harten Hölzern und die darin enthaltenen Späne sind meist scharfkantig und spitz und es besteht die Gefahr, dass die empfindlich Haut der Geckos verletzt werden kann. Eine weitere Alternative ist Kunstrasen. Jedoch sehen alle zuvor gennanten Alternativen wenig ansprechend aus und sind nicht jedermanns Sache. Häufiger in Terrarien aber auch in Aquarien anzufinden ist Kies. Jedoch sollte keinesfalls der selbe Kies wie in Aquarien verwendet werden, da dieser oft scharfkantig ist und nur für Fische geeignet ist, da diese sich selten auf den Boden legen. Geckos jedoch haben immer Bodenkontakt und für sie ist scharfkantiger Kies nicht empfehlenswert. Kies ist in normaler, nicht scharfkantiger Form jedoch durchaus empfehlenswert, denn er hat unbestritten den Vorteil, dass man ihn gründlich waschen kann. Jedoch hält er die Feuchtigkeit nicht in dem Maße wie es wünschenswert ist, sondern entweder trocken oder nass. Jedoch ist er als Zusatz und Auflockerung von Sand nicht zu verachten. Der wohl am Häufigsten verwendete Untergrund ist Sand. Er entspricht am ehesten dem realen Untergrund in der freien Natur und ist leicht beschaffbar, kostengünstig und saugfähig. Auch hier ist zu beachten, dass kein scharfkantiger Quartzsand benutzt wird. Am besten geeignet ist See- oder Katzensand.

Versteckplätze und andere Einrichtung

Wichtig ist, dass im Terrarium einige Versteckmöglichkeiten vorhanden sind, an denen sich die Geckos zurückziehen können. Weiterhin ist es ratsam eine Höhle anzubieten die als Toilette dient. Dies erleichtert die ohnehin einfache Reinigung erheblich, da so nur die Höhle regelmäßig gereinigt werden muss. Leopardgeckos sind sehr saubere Tiere und und haben stetz feste Plätze zu denen sie “zur Toilette gehen”. Pflanzen sind nicht unbedingt notwendig und es ist ohnehin schwierig geeignete Pflanzen zu finden. Denn Pflanzen gehen bei dem Klima und der trockenen Luftfeuchtigkeit oft schnell zugrunde. Zu den Wüstenpflanzen gehört zwar auch der Kaktus, aber auch bei ihm ist es sehr problematisch, da sich die Leopardgeckos an den Stacheln verletzen können. Fast die einzige Möglichkeit bieten Künstliche oder Plastikpflanzen, da diese ungefährlich sind und für jedes Klima geeignet sind.

Licht, Wärme und Feuchtigkeit

Leopardgeckos sind nachtaktiv und brauchen daher einen simulierten Tag und Nachtwechsel. Ist dies nicht der fall ist dies eine Qual für die Geckos. (Man stelle sich vor man mussi n einem hell erleuchteten Schlafzimmer Schlafen) Die Lampe sollte daher mit einem Zeitregler verbunden sein. Die Lampe dient meist gleichzeitig um Wärme im Terrarium zu erzeugen. Jedoch sollten Heizdrähte unter dem Sand für weitere Wärme im Terrarium sorgen. Eine weitere Alternative für den Eigenbau stellen Flaschen mit einem Heizstab dar. Sie sind kostengünstig und leicht gebaut. Man nimmt eine Flasche füllt sie mit Wasser uns stüllpt den Heizstab in die Flasche. Dadurch wird das Wasser in der Flasche erwärmt und die Flasche gibt Wärme ab. Für die Feuchtigkeit ist es empfehlenswert eine offene Schale mit Wasser in das Terrarium zu stellen damit das Wasser darin verdampft und so Luftfeuchtigkeit entsteht.

Ernährung

Leopardgeckos werden vor allem mit lebendem Futter wie Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Fliegenlarven und Mehlwürmern gefüttert. Für die Wasseraufnahme reicht es aus eine Schale Wasser in das Terrarium zu stellen und ab und zu etwas Wasser in das Terrarium zu sprühen. Weiter Informationen dazu auf dieser Site:

Zucht und Fortpflanzung

Leopardgeckos sind bereits im Alter von nur einem Jahr Geschlechtsreif. Allerdings sind sie in diesem Alter noch nicht zur Zucht geeignet. Leopardgeckoweibchen legen pro Wurf 1-2 Eier. Diese sollten möglichst in Brutkästen ausgebrütet werden. Die geschlüpften  Geckos haben zu Beginn noch Streifen, die sich erst Später zu den tüpischen Punkten der Geckos entwickeln. Jungeckos sollten anfangs einzeln gehalten werden um Stress und Streit mit den anderen Geckos zu vermeiden.

BILDER

Adultes Weibchen 1

Adultes Weibchen 2

älteres Weibchen

Männchen 1-jährig

Männchen

Jungtier/2Wochen

Jungtier/2Wochen

Jungtier/4 Wochen