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Wenn man sich neue Tiere zulegt, sollte man erstmals eine Kotuntersuchung durchführen lassen, um die Tiere auf Darmparasiten und Würmer zu testen. Wenn die Tiere davon befallen sind und man
nichts unternimmt, wird man sich nicht lange an seinen neuen Tieren erfreuen können. Hauptsächlich bei Reptilien und Amphibien ist die Herkunft zu erfragen, denn bei den preiswerteren Wildfängen (Bitte
greifen Sie auch aus Gründen des Artenschutzes stets auf Nachzuchten zurück!) sind bis zu 90 % mit verschiedenen Parasiten befallen. Unter normalen Umständen sind sie harmlos, allerdings kann der Stress des Fangs und der wiederholte Transport zu einem geschwächten Immunsystem des Tieres führen. Dabei kann es zu einer explosionsartigen Vermehrung der Parasiten kommen.
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Diese Zecke kann den Virus der lebensgefährlichen Gehirnhautentzündung FSME (Frühsommer Meningoenzephalitis) auch auf Menschenübertragen.
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Außerdem sollte man beachten, dass man die Neuankömmlinge für etwa 30 Tage unter Quarantäne hält, um den Gesundheitszustand des Tieres zu ermitteln. Die Tiere können sich so untereinander nicht
infizieren, denn viele Krankheiten brechen erst später aus. Erst wenn man sicher ist, dass die Tiere nicht krank sind, sollte man sie in das eigentliche Terrarium umsetzen. Sollten jedoch während der Quarantäne-Zeit
Anzeichen für einen Parasitenbefall auftreten, sollte man schnellstens einen Tierarzt aufsuchen. Da einige Parasiten nur schwer nachweisbar bzw. abzutöten sind, benötigt man mehrere Nachuntersuchungen um dieses
Problem in den Griff zu bekommen. Sehr wichtig im Umgang mit kranken Terrarientieren ist die Beachtung und Einhaltung von Hygienemaßnahme, denn nur sie können eine Ansteckung wirksam verhindern und damit
lebensrettend für andere Tiere sein. Um einen Ausbruch einer Krankheit zu vermeiden, sollte man grundlegende Hygienemaßnahmen stets beachten. Wenn man beispielsweise seine Futtertiere nicht selbst züchtet sondern
irgendwo kauft (was wohl den Regelfall darstellt), sollte man sich immer vergewissern, dass deren Haltung sauber und gepflegt ist. Futtertiere aus verschmutzten Zuchtanlagen stellen ein hohes Risiko für
Parasitenbefall dar. Selbst die eigene Futterzucht kann in Ausnahmefällen gefährliche Krankheitserreger hervorrufen.
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Parasiten:
Parasiten werden in 2 Gruppen unterteilt:
Außenparasiten sind oftmals ein Zeichen für schlechte Haltung, jedoch verursachen sie nur selten ernste Krankheiten. Meist sind es verschiedene Milbenarten, die für die ernsten Probleme sorgen.
Blutegel, Fliegenlarven und Zecken treten eher seltener auf. Mücken hingegen treten sehr oft bei Reptilien und Amphibien auf, wogegen man aber nichts machen kann. Jedoch sollten sich die Pfleger von Tieren im
Freiland im Klaren sein, dass einige Mücken Überträger von Innenparasiten sind, welche bei den Terrarientieren große Schäden anrichten können.
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Hier erkennt man eine Milbe
Innenparasiten sind die Auslöser für wirklich schwere Krankheiten , welche in ganz unterschiedlichen Formen auftreten. Diese Formen können in 2 Gruppen aufgeteilt
werden:
- Einzeller ( Protozoen )
- Würmer
Meist treten die Einzeller im Blut oder im Verdauungstrakt auf. Wenige Arten sind auch in anderen Organen aufzufinden, sind jedoch sehr selten und über die von ihnen ausgelösten
Krankheiten ist nur sehr wenig bekannt.
Würmer hingegen treten fast in jedem inneren Organ auf, wie z.B. in der Lunge, im Verdauungssystem und in der Leber.
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Auch der Floh kann gefährliche Krankheiten übertragen (im Extremfall sogar die Pest).
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